Taichi-/ Qigong-Übungen

Viele Senioren, auch wenn sie im allgemeinen körperlich fit sind, haben „Nacken“, „Schulter“, „Kreuz“, „Rücken“, „Hüfte“, „Knie“,  „Fuß“ und was es sonst noch alles gibt. Zusätzliche Gewichte in den Händen und an den Füßen tun oft weh. Und wer ständig auch nur leichte Schmerzen verspürt, hat irgendwann keine Lust mehr sich zu quälen und bleibt einfach zu Hause.
Was liegt also näher, als nach guten und vor allen Dingen wirkungsvollen Alternativen zu suchen? Taichi und Qigong bieten sich da einfach an. Allerdings muss ich zugeben, dass es manchmal nicht ganz einfach ist, die Teilnehmerinnen dafür zu begeistern. Zu groß sind bei manchen die Vorbehalte, sei es, weil sie Angst davor haben, etwas Neues auszuprobieren und deshalb immer wieder Gründe finden, da nicht mitmachen zu wollen; und dann gibt es tatsächlich auch welche, die sich solche Bewegungen gar nicht mehr zutrauen, weil sie sich für zu alt halten!
Das Schöne beim Taichi und Qigong ist, dass beide Übungssysteme in jedem Alter gelernt und auch praktiziert werden können. Darüber hinaus wären zusätzliche Gewichte an den Beinen und/oder in den Händen nicht nur ausgesprochen hinderlich, sondern auch völlig unangebracht. Tatsache ist, und das sage ich immer wieder, dass Taichi und Qigong mit ihren komplexen Bewegungsabläufen nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fordern. Erhöhte Aufmerksamkeit und der Wille, die vielfältigen einzelnen Bewegungsmuster zu einem harmonischen Ganzen zusammenzufügen, wirken nicht nur während des Unterrichts, sondern man kann die wohltuende Wirkung immer mit nach Hause nehmen.

Lassen Sie sich von den beiden nachfolgenden Videos zur Einstimmung ein wenig verzaubern und begeistern bevor Sie sich meine Übungen ansehen.

5 Kommentare zu Taichi-/ Qigong-Übungen

  1. Heike Ziermann sagt:

    Hallo Heike, ich lass das mal einfach so stehen, vielleicht hast du ja Glück!

    Liebe Bettina,
    es tut mir leid, dass ich hier einfach dieses Forum „missbrauche“.
    Ich bin auf der Suche nach einer früheren Freundin. Wenn Du die Bettina sein solltest, die einmal vor langer Zeit in Bad Oeynhausen am Mooskamp gewohnt hat und dann nach Bad Waldliesborn umgezogen bist, vielleicht hast du Lust mir mal zu schreiben? Vielleicht kannst Du dich noch erinnern?
    Wenn Du die „falsche“ Bettina sein solltest, bitte ich um Entschuldigung! Bitte einfach die mail löschen.
    Herzliche Grüsse – an wen auch immer
    Heike Ziermann, geb. Telschow

  2. Bettina Broermann sagt:

    Nachdem ich selbst mit Qigong gute körperliche und geistige Erfahrungen machen konnte, wollte ich diese Erfahrungen gerne an meine Seniorengruppen vermitteln. Wir haben auch damit begonnen, jedoch praktiziere ich die mir bekannten Übungen mit den Teilnehmern im Sitzen. Sie sind offen und aufmerksam, wir achten auf Bewegungsabläufe und Atmung, aber es kommt mir immer ein wenig unehrlich vor, weil alle Teilnehmer nur sitzen können. Würde ein „Profi“ jetzt sagen: Das geht gar nicht. Gibt es konkrete Vorschläge dafür. Ich hätte gerne Rückmeldungen dazu.

    • Ingo sagt:

      Hallo Frau Broermann,
      vielen Dank für den Profi 🙂
      Also ich denke, dass es so, wie Sie es machen, zu 100% in Ordnung ist! Taichi und Qigong sollen keine Leistungskurse sein, jeder macht es so gut wie es eben geht und wenn das „nur“ im Sitzen ist, dann ist das eben so. In erster Linie soll es den Teilnehmern Spaß machen, sie sollen sich entspannen und sollen in irgendeiner Form davon profitieren. Das tun sie bei Ihnen ganz offensichtlich!
      Versuchen Sie auch ein paar Taichi-Bilder einzubringen, z.B. die Schrittfolge, wobei der Schritt nach vorne durch eine leichte Gewichtsverlagerung im Sitzen „angedeutet“ wird, also ein wenig nach rechts bzw. links vorne neigen. Dadurch entsteht eine ganz andere Dynamik, als wenn man nur stocksteif dasitzt. Oder „mit den Fäusten….“ kann man auch sehr gut im Sitzen machen, indem man sich ein wenig nach vorne neigt. Bei diesen Übungen genau den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, ist eine ziemlich große Herausforderung.
      Seien Sie also weiterhin mutig und fordern Sie immer wieder Ihre Teilnehmer! Wandeln Sie Ihre Kenntnisse und Erfahrungen entsprechend ab, damit die Gruppe davon profitiert!
      Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und vor allem viel Spaß
      Ingo

      • Bettina Broermann sagt:

        Lieber Ingo,
        vielen Dank für den Zuspruch und die Anregungen für die Umsetzung. Ich war etwas überrascht darüber, wie positiv meine Teilnehmer auf die angebotenen Übungen reagieren, dabei ist das für die meisten total neu und ungewohnt. Ich habe vor Jahren eine ähnliche Überraschung mit Snoezelen erlebt, was ja heute schon eher alltäglich in Senioreneinrichtungen angeboten wird.
        Das zeigt mir, dass ich nicht immer nur auf alten Pfaden wandeln muss, um alte Menschen anzusprechen.

        Herzliche Grüße
        B. Broermann

        • Ingo sagt:

          Liebe Bettina,
          danke für deine Antwort, aber jetzt habe ich auch etwas gelernt: Snoezelen, kannte ich bisher nicht und werde ein wenig googeln um zu sehen, was sich dahinter verbirgt. Der Begriff ist bei allen meinen Fortbildungen noch nie gefallen 🙁
          Liebe Grüße Ingo

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